Nimm teil und schliesse dich einer globalen Gemeinschaft von Tausenden an, die jetzt handeln möchten, und die Städte, in denen wir leben, und die Zukunft, die wir als Bürger wollen, überdenken.

Climathon ist eine globale Bewegung, die lokal organisiert ist. Es handelt sich also um ein Stadtprogramm, das einen klaren Weg zum Klimaschutz bietet. Im Mittelpunkt des Climathon-Programms steht ein jährlicher 24-Stunden-Ideenmarathon (ideathon), der in Hunderten anderer Städte auf mehreren Kontinenten stattfindet.

Während des Ideathons wird eine vielfältige Gruppe von Teilnehmern, von politischen Entscheidungsträgern über Hacker, Jugendlichen bis hin zu Akademikern, Studenten bis hin zu Geschäftsführern, zusammenkommen, um gemeinsam zukunftsorientierte Ideen zu entwickeln, welche die lokalen Klimaherausforderungen angehen.

Der Climathon in Basel

In diesem Jahr kommt der Climathon zum zweiten Mal nach Basel, wieder von Impact Hub Basel! Als lokaler Veranstalter arbeiten wir mit Organisationen zusammen, die unsere Stadt am besten kennen, um die spezifischen Herausforderungen in Basel anzugehen.

Unsere Partner bereiten sich auf baselspezifische Herausforderungen vor, an denen wir arbeiten müssen. Updates folgen in Kürze …

Wer kann teilnehmen?

#ClimathonBasel ist für alle, die gemeinsam Ideen und Lösungen entwickeln möchten, um Klimaschutzmaßnahmen in Basel voranzutreiben!

Egal wie alt oder jung Du bist, welchen Hintergrund oder wie viele Jahre Erfahrung Du hast, jeder Einzelne ist herzlich eingeladen, an unserem Klima-Hackathon in Basel teilzunehmen!

Lass Dich zur Teilnahme überzeugen!

Die diesjährigen Climathon Basel Challenges

Ein „Upgrade für Basel“ — Wie machen wir den Stadtverkehr noch grüner?

Basel hat eine sehr gute Infrastruktur im Bereich Mobilität (Trams, Busse etc.) und Versorgungsnetz (Strom, Wärme, Trinkwasser etc.) — manches davon sichtbar, anderes eher verborgen. Wie schaffen wir es, diese bestehende Infrastruktur mit zusätzlichen innovativen Nutzungsmöglichkeiten anzureichern? Wie machen wir Bestehendes durch ein Upgrade noch ökologischer? Ein Beispiel wie das Entsorgungstram aus Zürich zeigt uns: Mehrfachnutzung ist vielfältig, erlebbar und in jedem Fall spannend!

Billetautomaten, an denen Parktickets für die blaue Zone gelöst werden, Feinstaubsensoren, die auf den BVB Trams unterwegs waren oder Sensoren, die freie Elektroauto-Parkplätze in Echtzeit anzeigen– «Upgrades» zur Mehrfachnutzung gibt es bereits an einigen Stellen in Basel. Einige dieser umgesetzten Upgrades machen das Leben zwar angenehmer, aber nicht unbedingt ökologischer. Wir wollen deshalb einen Schritt weitergehen und die Infrastruktur des Stadtverkehrs mit innovativen ökologischen Ideen erweitern.

Es geht nicht darum, Bestehendes abzuschaffen oder zu ersetzen (z.B. Elektrobusse statt Diesel- oder Gas-Bussen). Es geht darum, was derzeit vorhanden ist zu ergänzen, mit smarten zukunftsweisenden Lösungen zu kombinieren, ergänzen oder alternativ einzusetzen.

Drämmli and Co — ein Überblick über die Infrastruktur, um die sich die Challenge dreht:

  • Trams
  • Busse
  • Billetautomaten
  • Haltestellen
  • Öffentliche Parkplätze
  • E-Ladesäulen
  • Strassenlaternen
  • Brunnen
  • Stromkästen
  • Freischaltbare temporäre Stromanschlüsse (Marktstände)

Die Vision ist einfach: Indem wir bestehende Elemente des Stadtverkehrs mit Neuem kombinieren, tragen wir zu einer ressourceneffizienteren Mobilität und Versorgungsinfrastruktur bei.

Die Upgrades der Infrastruktur dürfen ganz gemäss «thinking out of the box» radikal innovativ und unkonventionell sein. Beispiele in welche Richtung es gehen könnte:

  • Könnten Busse mit Kameras ausgestattet zur automatischen Erkennung von freien Parkplätzen beitragen (und damit Parkplatz suchende Autos schneller von der Strasse holen)?
  • Könnte ein Cargo-Tram wie in Zürich auch Basel vom Sperrgut befreien oder Güter laden?
  • Könnte der Energieverbrauch des ÖVs während der Fahrt auf informative ansprechende Art und Weise den Fahrgästen vermittelt werden (wie viele Autos müssten gerade fahren, um uns alle zu transportieren)?
  • Könnten E-Autos über Strassenlaternen oder über das Tramnetz geladen werden?

Die entstehenden Konzepte sollten

  • umsetzbar (seid ihr bereit für ein Pilotprojekt?)
  • innovativ (Wow-Effekt!)
  • ökologisch (Effizienz, Ressourcenschonung, Sensibilisierung)
  • natürlich eng an das Mobilitäts- und Versorgungsnetz von Basel-Stadt geknüpft

sein.

Wie mache ich meine City „cooler“?

Mehr Grün und offene Flächen, auf denen Regenwasser versickern kann, führen zu einem besseren Mikroklima in der Stadt. Wir Menschen fühlen uns wohler und für Tiere und Pflanzen kann vielfältiger Lebensraum entstehen. Wie können Basler und Baslerinnen motiviert werden, auf ihren eigenen Grundstücken und im halböffentlichen Raum langfristig mehr Grün in die Stadt zu bringen und Flächen zu entsiegeln? Was können Firmen, Unternehmerinnen und Unternehmer tun und wie?

Heisse und zunehmend trockene Sommer machen Menschen, Tieren und Pflanzen in Basel zu schaffen. Baukörper, Bodenversiegelung, Schottergärten führen zu Wärmeinseln und vermindern die Durchlüftung. Auch nachts kann die Stadt deshalb schlecht abkühlen.

Mehr Grün und Regenwasserversickerung auf entsiegelten Flächen in unserer Stadt kann die Lebensqualität deutlich und unmittelbar steigern.

Der Kanton Basel-Stadt hat bereits verschiedene Massnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas im öffentlichen Raum ergriffen. Bei dieser Challenge suchen wir deshalb Ansätze, um das grosse und vielfach noch unerschlossene Handlungspotenzial für mehr Grün auf privaten Grundstücken und auf Firmenarealen zu entdecken und zu aktivieren. Welche Anreize können geschaffen werden? Was können Grundeigentümerinnen und -eigentümer tun und wie können sie motiviert werden?

Eine „coole“ Stadt ist vor allem grün. Das Beste daran ist, dass mehr Grün viele Funktionen auf einmal erfüllt: Es verbessert das Mikroklima und damit das Wohlbefinden für die Stadtbewohnerinnen und -bewohner, erhöht die Vielfalt von Pflanzen und Tieren, fördert die Nachbarschaft, wenn z.B. im urbanen Raum gegärtnert wird und sich Menschen gern draussen aufhalten.

Auf naturnahen Flächen kann das Regenwasser besser versickern und Bäume spenden Schatten an heissen Sommertagen. Wasser lässt sich natürlich auch in Becken oder Teichen auffangen und zum Beispiel für Kinder erlebbar machen.

Wo könnte es mehr Grün und Entsiegelung geben? Im halböffentlichen eigenen Umfeld, im Hinterhof, Garten, Vorgarten, in Rabatten, auf dem Dach oder Balkon, an Fassaden von Firmenarealen und auf Firmenparkplätzen, in der Umgebung von Geschäften und Betrieben usw.

Wie erreichen wir „less waste — more respect“?

Tag für Tag werden grosse Mengen Einwegverpackungen auf öffentlichen Plätzen, Anlagen und am Rheinufer einfach liegengelassen – und damit täglich neu Rohstoffe und Arbeitskraft für die Reinigung verschwendet. Wie können wir Baslerinnen und Basler dazu bewegen, ihre Abfälle einerseits korrekt zu entsorgen und andererseits ihre Abfallproduktion generell zu reduzieren sowie mehr Respekt für die Stadtreinigung und ihre Mitarbeitenden aufzubringen?

Unser Lebensstil geht einher mit einem grossen Ressourcenverbrauch und einer stetig steigenden Abfallmenge. Insbesondere der Unterwegskonsum trägt beträchtlich dazu bei.

Unzählige Einwegverpackungen werden im öffentlichen Raum täglich einfach liegen gelassen, statt sie wieder mitzunehmen oder korrekt zu entsorgen. Dieser Abfall beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild und belastet die Umwelt, er verschwendet natürliche Ressourcen und viel Geld für die Reinigung. So verschmutzt 1 Zigarettenstummel z.B. rund 1’000 Liter Trinkwasser.

Die Angestellten der Stadtreinigung erhalten wenig bis keine Wertschätzung. Ihre tägliche Putz- und Aufräumarbeit wird oft für selbstverständlich gehalten.

Um die Abfälle des Unterwegskonsums zu reduzieren, gibt es bereits Lösungsansätze wie zum Beispiel die wiederverwendbaren Take-away-Boxen oder Kaffeebecher von reCIRCLE. Die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit solcher Lösungen soll bei dieser Challenge noch weiterentwickelt und durch weitere Ideen ergänzt werden.

Pfandlösungen und Bussen brauchen allerdings neue Gesetze und Verordnungen und sollen daher in diesem Kontext nicht weiterverfolgt werden.

Wir suchen alltagstaugliche Lösungen zur Abfallreduktion, die sich rasch umsetzen lassen. Willkommen sind auch Ideen, die zu Wertschätzung und Respekt für die Stadtreinigung und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beitragen ebenso wie zum Wertschätzen von abfallfreien Orten, an denen wir uns gerne aufhalten.

Eine Stadt ganz ohne Abfälle wäre nicht nur gut für Umwelt und Klima, sondern auch Ausdruck von Respekt für unseren gemeinsamen Lebensraum.

Was könnten wir in Basel tun, um rasch und einfach weg von der Umweltbelastung und Beeinträchtigung des Stadtbildes zu kommen? Welche praktischen Wege gibt es, um das Bewusstsein und die Wertschätzung für Verpackungsfreiheit und Kreislaufwirtschaft zu steigern sowie korrekte Lösungen attraktiv und erreichbar zu machen?

Zahlen & Fakten

145 Städte

Vereinigung der Städte der Welt

6’000+ Teilnehmende

Tritt einer globalen Bewegung bei

600+ Ideen

Gib deiner lokalen Idee Gewicht

Transformative Ideen für ein besseres morgen

Seit 2015 schließen sich Städte und Bürger jedes Jahr im Oktober zusammen, um gemeinsam Antworten auf lokale Klimaherausforderungen durch Climathon zu schaffen. In diesem Jahr werden am 13. November wieder Hunderte von Städten auf der ganzen Welt zusammenkommen – entweder persönlich oder online – und den Global Climathon Day feiern. Tausende von Bürgern werden zusammenarbeiten, um das Klimabewusstsein zu schärfen, den Status Quo zu stören und die Zukunft unserer Produktion, Bewegung und unseres Konsums neu zu definieren.

ZEIT FÜR EINE VERÄNDERUNG. SEI DIE ÄNDERUNG.

Fragen oder Anmerkungen? Schreibe eine E-Mail an [email protected] oder rufe +41 76 500 40 53 an.

Challenge Sponsoren

Mehr Sponsors